Deutsch
    Chair of Pharmaceutical Biology

    Dr. Daniel Maag

    Lehrstuhl Pharmazeutische Biologie
    Julius-von-Sachs-Institut für Biowissenschaften
    Julius-von-Sachs-Platz 2
    97082 Würzburg

    Tel.: + 49 931 31-85538
    Fax: + 49 931 31-86182
    daniel.maag@uni-wuerzburg.de

    CV
    Publikationen

    Forschungsschwerpunkt

    Wie alle lebenden Organismen besitzen Pflanzen definierte Temperaturbereiche, innerhalb welcher sie (optimal) gedeihen. Nichtsdestotrotz können selbst an idealen Standorten kurzfristig Temperaturen vorherrschen, welche über diesen Bereich hinausgehen und den pflanzlichen Fortpflanzungserfolg gefährden. Allerdings besitzen Pflanzen ein physiologisches „Notfallprogramm“, das es ihnen ermöglicht solche temporären Extrembedingungen zu überdauern. Dabei machen sie es sich zu Nutze, dass die Umgebungstemperatur während eines sonnigen Tages allmählich (und nicht sprunghaft) ansteigt. Dieser zunächst moderate Anstieg dient ihnen sozusagen als Indikator für drohenden Hitzestress und setzt einen Akklimatisierungsprozess in Gang, der schließlich zum Erwerb einer vorübergehenden Hitzetoleranz führt. Obwohl es in den letzten Jahren gelang diesen Akklimatisierungsprozess genauer zu charakterisieren, ist bislang nicht bekannt wie Pflanzen den Anstieg der Umgebungstemperatur wahrnehmen und wie das resultierende Signal auf zellulärer Ebene verarbeitet wird. Das Ziel dieses Projektes ist es anhand von Untersuchungen an der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) den molekularen Mechanismus der pflanzlichen Temperaturwahrnehmung aufzuklären.

    Pflanzliche Thermotoleranz - Genome-wide association studies

    Gemäß jüngeren wissenschaftlichen Studien zeigt Arabidopsis thaliana eine beachtliche intraspezifische Variabilität in ihrer Temperaturantwort. Diese Variabilität wollen wir nutzen, um die Gene, die maßgeblich für die Temperaturwahrnehmung verantwortlich sind, zu identifizieren. Hierfür greifen wir auf eine Kollektion von über 1000 A. thaliana Linien zurück, deren Genome im Jahr 2016 durch das 1001 Genomes Consortium sequenziert und veröffentlicht wurden. Die Herkunftsorte dieser Linien umspannen das gesamte natürliche Verbreitungsgebiet von A. thaliana und stellen eine ideale Ressource für die Durchführung von genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) dar. Im Verlauf dieses Projektes sollen zunächst unterschiedliche Komponenten der Hitzeschockantwort auf ihre Eignung für eine umfassende Phänotypisierung der zur Verfügung stehenden Genotypen untersucht werden. Hierfür verwenden wir ein breites Methodenspektrum, das sowohl molekulare, als auch analytische sowie klassische pflanzenphysiologische Techniken umfasst. Dieses Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Prof. Arthur Korte vom Centre for Computational and Theoretical Biology (CCTB) an der Universität Würzburg durchgeführt.

    Contact

    Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie
    Julius-von-Sachs-Platz 2
    97082 Würzburg

    Phone: +49 931 31-86161
    Fax: +49 931 31-86158
    Email

    Find Contact

    Julius-von-Sachs-Platz 2 Hubland Süd, Geb. B1 Hubland Nord, Geb. 32 Fabrikschleichach Hubland Süd, Geb. B2 Hubland Süd, Geb. B3